Aktuelles
Neuigkeiten, Termine und Wissenswertes auf einen Blick – bleiben Sie informiert
Hospizhilfe begleitet Menschen
Mitglieder bestätigen Vorstand – Neue Herausforderungen
BAD CAMBERG (dag). Die Jahreshauptversammlung der Hospizhilfe Goldener Grund wurde vom 1. Vorsitzenden Werner Schlenz, indem er die anwesenden Mitglieder begrüßte, eröffnet und geleitet. Einer Satzungsänderung zum Thema „Aktive Sterbehilfe“ und der damit verbundenen klaren Positionierung, wurde einstimmig zugestimmt. Mit einem Rückblick auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr und einem Ausblick auf die kommenden Herausforderungen und Aufgaben informierte Koordinatorin Ricarda Brück die Versammlung.
Sie setzte auch alle davon in Kenntnis, dass sie nach sechs Jahren zum 1. September, ihre Tätigkeit bei dem 190 Mitglieder zählenden Verein aufgeben werde. Ihre Kollegin Kerstin Conradi verabschiedete sich ebenfalls, allerdings schon zum Ende des Monats.
Schon bald werde man, aufgrund von einigen aussagekräftigen Bewerbungen für Ersatz sorgen. Die 24 aktiv ehrenamtlich tätigen Hospizbegleiter haben im vergangenen Jahr 27 Begleitungen von sterbenden Menschen geleistet. In diesem Jahr sind 17 Begleitungen abgeschlossen und zehn laufen zurzeit. Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen wurde der Vorstand einstimmig im Amt bestätigt: Vorsitzender Werner Schlenz, 2. Vorsitzender Reiner Altenheimer, Kassiererin Brigitte Eisel, Schriftführerin Carmen Millbrodt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Dagmar Buchmann zur Beisitzerin.
BUZ: Der Vorstand der Hospizhilfe Goldener Grund: Brigitte Eisel (von links, Kassiererin), Werner Schlenz (Vorsitzender), Carmen Millbrodt (Schriftführerin), Dagmar Buchmann und Frank Groos (beide Beisitzer). Es fehlt Reiner Altenheimer (2. Vorsitzender) Foto: Buchmann
Mit wenig viel erreichen – Ein Rückblick auf die 11. Fachtagung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Berlin
Ende April war es für Ricarda Brück, eine unserer beiden Koordinatorinnen, soweit: Stadt traf Großstadt – und zwar bei der 11. Fachtagung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Berlin, ausgerichtet vom Deutschen Hospiz- und Palliativverband (DHPV). Unter dem Motto „Mit wenig viel erreichen“ stand die Veranstaltung ganz im Zeichen der Frage, wie wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit auch mit überschaubaren Mitteln und wenig Personal gelingen kann.
Inspiration und Praxiswissen für die Öffentlichkeitsarbeit
Zwei Tage lang bot die Tagung ein abwechslungsreiches Programm mit Impulsvorträgen, praxisnahen Workshops und spannenden Diskussionen. Besonders im Fokus standen Themen wie:
- KI in der Kommunikation: Wie kann künstliche Intelligenz die Arbeit effizienter gestalten?
- Smartphone-Fotografie: Tipps und Tricks für gelungene Bilder mit einfachen Mitteln.
- Fundraising im gemeinnützigen Verein: Warum es wichtig ist, um Unterstützung zu bitten – und wie man es richtig macht.
Ricardas Fazit: Herz, Ideen und Mut zahlen sich aus
Die Tagung hinterließ bei mir nicht nur viele neue Ideen, sondern auch die Gewissheit: Gute Öffentlichkeitsarbeit braucht kein großes Budget – sondern Leidenschaft, Kreativität und Authentizität.
Ricarda fasste ihre Eindrücke so zusammen:
„Mit KI kann man Großartiges schaffen – aber auch Schlechtes. Die Bedrohung ist nicht die Technologie, sondern der Mensch, der sie nutzt. Jeder kann mit ein paar einfachen Tricks gute und abwechslungsreiche Bilder machen. Und: Wenn ich nicht um Geld bitte, bekomme ich auch keines. Damit gebe ich Menschen die Chance, Gutes zu tun.“
Dank an alle Beteiligten
Ein herzliches Dankeschön an den DHPV für die perfekte Organisation und die inspirierende Veranstaltung, an die tollen Referentinnen, die mit ihrem Wissen die Tagung und meine Arbeit bereichert haben, sowie an unseren Vorstand, der mir diese wertvolle Erfahrung ermöglicht hat.